November 2007


Ab heute gibt es eine neue Kategorie in diesem Blog: „Nachlese“

Wobei „Nachlese“ nicht bedeutet, dass wir im November eine zweite Weinlese starten um die vergessenen Trauben noch aus den Weingärten zu holen ;-) Das haben die Rehe bereits erledigt.

Mittlerweile machen wir jetzt schon bei einigen Veranstaltungen, Festen und Märkten mit. Ich möchte diese Aktivitäten hier nicht nur ankündigen sondern allen, die nicht dabeisein konnten erzählen was sie so versäumt haben.

Vorgestern fand das „Brot- und Weinkulinarium“ in der Bäckerei Mathes in Korneuburg statt. Die Teilnehmer backten (oder buken??) ihr eigenes Olivenbrot und erfuhren vom Chef Heinz Mathes persönlich wie man schnell und einfach Brotaufstriche herstellt. Vor allem solche die mit (meinen) Weinen hervorragend harmonieren. Auch ich habe ein paar interessante Tricks mitgenommen, die mir bei meiner bevorstehenden Buschenschank-Karriere noch von Nutzen sein werden.

Zum Beispiel: Für einen Eiaufstrich macht man zuerst eine Eierspeis und verarbeitet dann diese weiter. Geht viel besser als mit gekochten Eiern und hat auch ein viel schöneres Aroma. Oder: Aufstriche streicht man mit einer Gabel und nicht mit dem Messer auf´s Brot – sieht viel feiner aus.

Zwischendurch und nebenbei gab es von mir Wissenswertes über die Weinmanufaktur und natürlich unsere Weine inkl. Fassproben und bereits vergriffenen Raritäten. Das Schöne bei solchen Veranstaltungen ist, dass man Zeit hat mit jedem Besucher persönlich ein paar Wort zuwechseln und gezielt Fragen zu beantworten.

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Weil es mir so „getaugt“ hat bin ich schon mit den beiden „Masterminds“ der Kulturvereinigung Korneuburg (Martina Deiser und Christian Gepp), im Gespräch um im Frühjahr eine ähnliche Veranstaltung aufzuziehen. Das Thema „Käse und Wein“ drängt sich natürlich auf. Ich bin aber auch für spektakulärere Vorschläge sehr dankbar!

Und zwar Weingarten. Den Enzersfelder Weingarten mit Grünem Veltliner haben wir zurückgegeben. Er war schon recht alt und man hätte sehr viel erneuern müssen. Er ist diese Woche gerodet worden. Irgendwie traurig, aber ihn weiter zu bewirtschaften wäre  unwirtschaftlich gewesen. Doch wir haben Ersatz gefunden und seit heute ist es fix: Unsere Sortenpalette wird ab kommendem Jahr um 2 Weißweine erweitert. Nämlich um einen Weißburgunder und einen Neuburger, die zusammen in einem Stammersdorfer Weingarten wachsen. Gerade der Neuburger ist eine große Herausforderung, sowohl im Ausbau, als auch in der Vermarktung. Aber ich liebe ja solche Herausforderungen :-)   Leider dauert es jetzt noch 12 Monate bis wir die beiden „Neuankömmlinge“ verkosten können. Wer ein bischen mehr über Weißburgunder und Neuburger erfahren möchte klickt sie einfach an.

Neben diesen sehr erfreulichen Neuigkeiten haben wir nach wie vor zeimlich viel Stress mit unserer Suche nach Haus und Hof bzw. nach Keller und Buschenschank. Aber zumindest beim Thema „Buschenschank“ schaut es sehr, sehr gut aus. Näheres sobald alles unterschrieben ist !