Der 25. Februar ist ein sehr erfreulicher Tag in der jungen Geschichte der Weinmanufaktur Seefranz. Seit heute sind wir im Lebensmittel-Handel vertreten.

Wie, wo, was, wann ? – alles der Reihe nach:

Im Oktober vergangenen Jahres sperrte unser letzter Korneuburger Fleischhauer -  Pfennigbauer  – seinen Betrieb zu. Allerdings eröffnete am 29. November 2007 der Hollabrunner Fleischhauer Hofmann in den selben Räumen sein bereits 5. Fachgeschäft. Und dieses Geschäft ist eine echte Bereicherung für unsere Stadt. Neben Schinken, Fleisch und Wurst gibt es täglich Mittagsmenüs, ein hervorragendes Beuschl aber auch verschiedene Vorarlberger Käsesorten. Ganz nach dem Motto der Familie Hofmann „Aus Leidenschaft zum Weinviertel – mein Viertel“ bieten sie auch viele Spezialitäten an, die hervorragend zu unseren Weinviertler Weinen passen. Und es gibt eben auch die passenden Weine in den Geschäften. In Korneuburg nun auch 2 „Seefränze“ den Grünen Veltliner „Theresa ´07″ und den Blauburger Aichleiten 2006. Und beide zu Ab Hof-Preisen ! Egal ob gleich nach dem Trauma – Besuch oder vor der dem ersten heurigen Grillevent. Ab zum Fleischer Hofmann und Seefranz-Wein mitnehmen.  Mehr Infos zu Hofmann gibt es auf http://www.weinviertler-fleischerei.at/

Ich, der Quereinsteiger-Winzer, habe mich immer für ziemlich innovativ gehalten, zumindest bis heute. Auch weil unsere weinbauliche Tradition nur bis ins Jahr 2005 zurückgeht. Unbelastet von „das war schon immer so“ und „das haben wir immer so gemacht“, habe ich mich z.B. ziemlich rasch zu 100% dem Schraubverschluss verschrieben. Auch sehe ich meinen zukünftigen Weinkeller nicht als feucht-kalte Röhre in den Lehm gegraben, sondern als betonierte Halle in der Ebene mit Kunststoffpaneelen verkleidet – unromantisch aber praktisch.

In der heutigen Mittagspause war ich wieder mal im Wein-Web unterwegs, unter anderem auf folgender Seite: jaques.at Eine Weinhandelskette, die zur Hawesko Gruppe gehört und mittlerweile auch in Wien einige Filialen betreibt. Im Menü stieß ich dort auf den Begriff „Weinschläuche“, überrascht, dass ein Weinhändler Kellerei-Artikel führt klickte ich dorthin -
und war dann noch mehr überrascht. Mir ist zwar bekannt, dass Tetrapak technisch betrachtet eine durchaus vernünftige Verpackung für Wein ist, auch dass man einfache Weine, vor allem aber Traubensaft für die Gastronomie in „Bag in Boxes“ anbietet. Aber eine gute Auswahl von Weinen (rot & weiß, alte & neue Welt) für den Endverbraucher wo die 5l-Box bis zu € 26,00 kostet überrascht mich dennoch. Anscheinend funktioniert das Konzept mit den Bag-in-Boxes sonst hätte der größte Weinhändler Europas nicht schon über 10 verschiedene Weinschläuche alleine in Österreich auf dem Markt. Die Vorteile günstiger Preis, einfache Handhabung, lange Lagerfähigkeit der geöffneten Packung sprechen für sich. Nun aber meine Frage an die lieben Leser: Haben Sie schon Erfahrung damit? Was halten sie davon? Wer möchte „Seefranz“-Weine in der 5l-Bag in Box für die nächste Grillparty?

Definition laut Wikipedia: Die Bag-in-Box besteht aus einem Innenbeutel aus Folienverbundmaterial (z.B. Aluminium/HDPE oder Polyethylen in Verbindung mit Ethyl-Vinyl-Alkohol/EVOH) der mechanisch durch einen Wellkarton gestützt und geschützt wird.

PS: Ich bin prinzipiell gegen Anglizismen aber „Weinschlauch“ klingt schon ziemlich boch´n/doof im Vergleich zu „Bag in Box“.

Heute gesehen auf www.localwineevents.com:

Weinmanufaktur Seefranz

33 Weinmanufaktur Seefranz

By: Matthias Seefranz
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Storys, views and opinions of an autodidact wine-grower in Lower Austria
 
http://weinmanufaktur.wordpress.com/

Möchte aus meiner Blogroll (am rechten Rand hier, relativ weit unten) zwei Seiten hervorheben:

1. Genussblogs.net Hier sind mittlerweile über 680 Blogs registriert, die sich mit Essen, Trinken, Wein, usw. beschäftigen. Diese Seite ist toll gegliedert und bietet auch immer die Überschriften der aktuellsten Einträge der einzelnen Blogs. Eine feine Sache um seinen Wein-Horizont zu erweitern !

2. localwineevents.com/blogs Da geht jetzt nur um meine pure Eitelkeit. Man kann hier für seinen Lieblings-Weinblog abstimmen. Es gibt keine Preise, kein Geld, die Liste ist sicher unvollständig, aber es tut sooo gut der 37.-beliebteste Weinblog der ganzen Welt zu sein . . . Also bitte votet!

Wir sind zwar noch immer ohne Hof, dennoch starten wir ab sofort mit unserem regelmäßigen „Ab Hof“-Verkauf. Und zwar in Hagenbrunn in der Salzstraße Nr. 6, in einem ca. 200 Jahre alten Bauernhaus, das in den letzten 30, 40 Jahren immer als Buschenschank genutzt wurde. Wird sind halt ein Weingut mit Tradition ;-)

Geplant ist ein zwei-wöchiger Rythmus, immer Samstag ganztags und Sonntag Nachmittag und in Zukunft eventuell auch Freitag Nachmittag. Aktuell zu Kosten und Kaufen gibt es neben den beiden Grünen Veltlinern aus dem Jahr 2006 nun auch den Blauburger 2006 und als Vorboten auf den neuen Jahrgang den Jungwein „Theresa´07″ und nicht zu Vergessen unseren sensationellen Traubensaft.

Kommendes Wochenende (2. und 3. Februar) haben wir Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr und am Sonntag von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Die genaue Adresse lautet Salzstraße 6, 2102 Hagenbrunn.

Wie kommt man hin? Von Korneuburg kommend immer die Hauptstraße entlang und in die Salzstraße links einbiegen. Es ist die „obere“ Straße, die zum Gemeindezentrum führt. Wer in der Königsbrunnerstraße landet, ist eine Straße zu spät abgebogen . . .

Nein, ich habe nicht den ganzen Jänner verschlafen, aber das neue Jahr hat für mich erst Vorgestern so richtig begonnen. Denn ich war am Samstag das erste mal für heuer im Weingarten. Der Rückschnitt des einjährigen Holzes im Weingarten ist der Start in die neue Saison. Dabei lässt man gedanklich das vergangene Weingarten-Jahr noch einmal Revue passieren, entdeckt die kleinen Anfänger-Fehler vom Rebschnitt des Vorjahres und freut sich auf die fertigen Weine, die nun in den kommenden Wochen in die Flaschen kommen.

Was hat sich sonst so getan in und um die Weinmanufaktur ?

Das Erfreulichste zuerst: aus drei wird vier. Wir erwarten Mitte, Ende Juni wieder Nachwuchs und freuen uns auf das perfekte Chaos :-)

Naja, meinen Job bei der Versicherung gibt es nun nicht mehr. Ich hatte zu wenig Zeit um neue UNIQA – Verträge abzuschließen und somit meine „Ziele“ zu erreichen. Ob ich noch mal einen (Teilzeit-) Job außerhalb des Themas „Wein“ annehmen werde ist offen. Wenn es sich ausgeht (in erster Linie finanziell) würde ich gerne darauf verzichten. Um aber komplett Winzer sein zu können müssen noch ein paar Grundlagen geschaffen werden: Wir haben noch immer keinen Hof gefunden wo wir leben und arbeiten können und der ganze Betrieb läuft somit noch etwas unrund und ineffizient. Ohne Hof auch kein Traktor, weil er bei uns in der Wohnhausanlage nicht in die Tiefgarage hineinpasst und auch keine Presse, weil ich die nicht mit dem Aufzug in die Wohnung in den zweiten Stock kriege ;-)

Erfreuliches tut sich aber beim Thema Weingarten: In Stammersdorf haben wir noch einen fünften Weingarten dazugepachtet. Ausgepflanzt sind Blauburger und Blauer Portugieser. Da nicht sicher ist, ob wir auch heuer wieder unsere Blauburgertrauben in Hagenbrunn zukaufen können und wir vom Blauen Portugieser bisher nur rund 200 Liter hatten, ist das eine sinnvolle Ergänzung.

Stichwort Hagenbrunn: Dort gibt es ab sofort „Ab Hof“ Verkauf der Weinmanufaktur Seefranz ! Wo, was, wie, wann, warum erzähle ich Euch morgen !

. . . sind wir mit unserem Weinstand auf dem Adventmarkt in Korneuburg. Und das ist nicht nur (w)örtlich zu verstehen. Der Adventmarkt läuft schon seit Mitte November und unsere Hütte haben wir seit Freitag aufgesperrt. Erfreulicherweise können wir dort neben dem Standardsortiment, auch schon unseren Jungwein „Theresa ´07″  und den barrique – gereiften „Blauburger ´06″ präsentieren. Kommenden Mittwoch (19.12.) haben wir auch für Eure Ohren Programm: ab 18:30 Uhr spielt unser Freund Cezmi Hits aus den 70ern, 80ern und 90ern. Wir sind täglich ab 16:00 Uhr für Euch da und freuen uns über Euren Besuch!!!

Was tut sich sonst bei uns !?! Nach wie vor ist es ziemlich turbulent (natürlich auch Dank unserer Theresa, die uns mittlerweile wortwörtlich „auf dem Laufenden“hält). Vergangenen Mittwoch konnten wir endlich den Jungwein ´07 und den Blauburger füllen. Es war wieder mal die ganz  große organisatorische Herausforderung: neuer (gebrauchter) Filter, neue Verschlussmaschine (mit Kompressor und Starkstromanschluss), so wenig Platz wie noch nie. Wir mussten einige Male in den Baumarkt ausrücken um diverses Zubehör für die „neuen“ Maschinen zu organisieren (Dichtungen, Adapter, Starkstromverteiler, etc. ). Für die Flaschen musste ich im Garten ein Partyzelt aufbauen, damit sie vor dem starken Regen geschützt sind. Das Zelt wurde dann vom starken Wind fast verweht, usw. Es war wieder mal sehr nervenaufreibend und hat uns sehr deutlich gezeigt wie wichtig eine geeignete Verarbeitungsstätte für uns wäre.

Wir investieren im Moment sehr viel Zeit in die Suche, aber es ist fast unmöglich in unserer Gegend was Passendes zu finden. An zwei, drei Sachen sind wir dran, konkret ist im Moment aber leider nichts. Ich würde gerne öfter bloggen und weniger auf Immobilien – Seiten unterwegs sein. Bitte Daumen halten, vielleicht wird es ja doch noch bis Jahreswechsel was !

Ab heute gibt es eine neue Kategorie in diesem Blog: „Nachlese“

Wobei „Nachlese“ nicht bedeutet, dass wir im November eine zweite Weinlese starten um die vergessenen Trauben noch aus den Weingärten zu holen ;-) Das haben die Rehe bereits erledigt.

Mittlerweile machen wir jetzt schon bei einigen Veranstaltungen, Festen und Märkten mit. Ich möchte diese Aktivitäten hier nicht nur ankündigen sondern allen, die nicht dabeisein konnten erzählen was sie so versäumt haben.

Vorgestern fand das „Brot- und Weinkulinarium“ in der Bäckerei Mathes in Korneuburg statt. Die Teilnehmer backten (oder buken??) ihr eigenes Olivenbrot und erfuhren vom Chef Heinz Mathes persönlich wie man schnell und einfach Brotaufstriche herstellt. Vor allem solche die mit (meinen) Weinen hervorragend harmonieren. Auch ich habe ein paar interessante Tricks mitgenommen, die mir bei meiner bevorstehenden Buschenschank-Karriere noch von Nutzen sein werden.

Zum Beispiel: Für einen Eiaufstrich macht man zuerst eine Eierspeis und verarbeitet dann diese weiter. Geht viel besser als mit gekochten Eiern und hat auch ein viel schöneres Aroma. Oder: Aufstriche streicht man mit einer Gabel und nicht mit dem Messer auf´s Brot – sieht viel feiner aus.

Zwischendurch und nebenbei gab es von mir Wissenswertes über die Weinmanufaktur und natürlich unsere Weine inkl. Fassproben und bereits vergriffenen Raritäten. Das Schöne bei solchen Veranstaltungen ist, dass man Zeit hat mit jedem Besucher persönlich ein paar Wort zuwechseln und gezielt Fragen zu beantworten.

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Weil es mir so „getaugt“ hat bin ich schon mit den beiden „Masterminds“ der Kulturvereinigung Korneuburg (Martina Deiser und Christian Gepp), im Gespräch um im Frühjahr eine ähnliche Veranstaltung aufzuziehen. Das Thema „Käse und Wein“ drängt sich natürlich auf. Ich bin aber auch für spektakulärere Vorschläge sehr dankbar!

Und zwar Weingarten. Den Enzersfelder Weingarten mit Grünem Veltliner haben wir zurückgegeben. Er war schon recht alt und man hätte sehr viel erneuern müssen. Er ist diese Woche gerodet worden. Irgendwie traurig, aber ihn weiter zu bewirtschaften wäre  unwirtschaftlich gewesen. Doch wir haben Ersatz gefunden und seit heute ist es fix: Unsere Sortenpalette wird ab kommendem Jahr um 2 Weißweine erweitert. Nämlich um einen Weißburgunder und einen Neuburger, die zusammen in einem Stammersdorfer Weingarten wachsen. Gerade der Neuburger ist eine große Herausforderung, sowohl im Ausbau, als auch in der Vermarktung. Aber ich liebe ja solche Herausforderungen :-)   Leider dauert es jetzt noch 12 Monate bis wir die beiden „Neuankömmlinge“ verkosten können. Wer ein bischen mehr über Weißburgunder und Neuburger erfahren möchte klickt sie einfach an.

Neben diesen sehr erfreulichen Neuigkeiten haben wir nach wie vor zeimlich viel Stress mit unserer Suche nach Haus und Hof bzw. nach Keller und Buschenschank. Aber zumindest beim Thema „Buschenschank“ schaut es sehr, sehr gut aus. Näheres sobald alles unterschrieben ist !

Die Kulturvereinigung Korneuburg organisiert am Mittwoch, den 21. November 2007 ihr erstes „Brot & Wein – Kulinarium“. Sie können an diesem Abend in der Korneuburger Bäckerei Mathes ab 18:00 Uhr Ihr eigenes Brot und pikante Aufstriche herstellen. Natürlich unter der fachkundigen Anleitung des Chefs höchstpersönlich. Im Anschluss daran präsentiere ich Ihnen die dazu-passenden Weine. Aber nicht nur was gerade aktuell im Verkauf ist, sondern auch schon was „Älteres“ und auch ganz aktuelle Weine, direkt aus dem Keller als „Fassproben“!

Die Veranstaltung kostet € 25,00. Anmeldungen bitte direkt bei der Kulturvereinigung Korneuburg unter 0676/ 410 94 50.

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